Wichtige Information für diejenigen, die sich für unsere Arbeit interessieren!
Wann setzt eigentlich die Schiefenkorrektur ein? Viele Trainer und somit auch viele Reiter glauben, dass diese Korrektur erst dann einsetzt, wenn Pferde bereits das Endstadium der Leistungsfähigkeit erreicht haben oder aber mit so vielen Problemen behaftet sind, dass es nur einen Ausweg geben kann.
Hier liegt der große Irrtum!
Denn: " Der Anfang ist das Problem"
Rittigkeitsprobleme, Schwunglosigkeit, Potentialmangel und Losgelassenheitsfragen haben ihren Ursprung in der Schiefe und entwickeln sich bereits in den ersten Ausbildungsphasen. Hier sollte und müsste bereits die Schiefenkorrektur beginnen, um später auftretende Probleme zu verhindern. Das vom Sattel aus zu bewerkstelligen, hat sich in allzu vielen Fällen als nicht richtig erwiesen, auch wenn man der festen Überzeugung sein sollte, dass Bodenarbeit überflüssig ist.
Taktunreinheiten, Widersetzlichkeiten bis hin zum Verlust der Einsatzfähigkeit haben nun mal auch ihren Ursprung, eben in der Schiefe, die sich durch die nicht genügende Vorbereitung des Leistungsträgers Pferd mehr und mehr zum Problemfaktor entwickelt.
Das Geraderichten am Boden, bevor das Pferd das erste Mal das Reitergewicht aufnehmen soll, ist nach der Erfahrung mit einer großen Anzahl von Pferden der richtige Weg zum gesunden Pferd. Die Alternative ist die ständige Behandlung, deren Kosten ins Unermessliche steigen, ohne einen wirklichen Erfolg zu verbuchen. Das kann und darf nicht das Endziel sein.
Das war letztendlich der Grund nach 25 Jahren Erfahrung zu einer entscheidenden Konsequenz zu gelangen:
Die logischen Gründe für eine 2 Stufen – Ausbildung des Pferdes
Die Begründung basiert auf der Ausbildung der früheren Zeiten.
Wir möchten nicht den Begriff „ ALTE MEISTER „ all zu sehr strapazieren, aber es war bei ihnen nicht üblich ein Pferd zu besteigen, dass am Boden nicht so weit vorbereitet war, dass die Arbeit unter dem Sattel sich ohne Probleme gestalten liess.
Natürlich waren die Pferde dann soweit vorbereitet, dass alle Lektionen des klassischen Reitens gekonnt vorhanden waren.
Nun ist diese Art der Lektionen bei einem hohen Prozentsatz der heutigen Gebrauchspferde und auch der Reiter nicht mehr gefordert, aber dass man dadurch die Vorbereitung des Pferdes hat fallen lassen, führt letztendlich zu den Problemen, sowie der Hilflosigkeit und vielen Fragen, was man ändern sollte.
Wir haben diese Vorbereitung des Pferdes in den Mittelpunkt unserer Schiefen-Therapie ® u./o. – Korrektur gestellt, weg von der Behandlung und hin zu der Basis des allgemeinen Gedankengutes, ein leistungstarkes, gesundes und schwungvolles Pferd zu korrigieren und vorzubereiten, ohne dass die Pferde in einen Behandlungstaumel versinken.
Wir suchen den gesunden Weg zur Ausbildungsskala, die allzu oft aus Missverständnissen in der Herangehensweise besteht.
Unser Weg: Die Biomechanik des Fluchttieres Pferd in die Biomechanik des Athleten Reitpferd zu wandeln, hat sich bei den allzu vielen überbehandelten Pferden als einzig gangbaren Weg erwiesen.All zu oft als letzte Rettung.
Das Geraderichten von Pferden ist seit sehr langer Zeit das Thema Nummer 1, das sich durch die gesamte Literatur wie ein roter Faden durchzieht und sich also auch selbstverständlich in der Ausbildungsskala der FN national und international wiederfinden lässt.
Was vielen Tierärzten, Physiotherapeuten, Osteopaten, Trainern, Sattlern und auch Schmieden, geschweige denn den Reitern nicht klar ist, welche Auswirkungen die natürliche Schiefe auf Rittigkeit, Losgelassenheit, Takt und Schwung und auch auf die Gesundheit des Pferdes im Laufe seines Lebens hat.
Kniebandprobleme, nicht erklärbare Taktunreinheiten, Kissing Spines, arthrotische Veränderungen, Kurz-Lang-Kurz Gehen der Hinterhand, Halswirbelverrenkungen usw, hier könnte man ohne Scham eine große Anzahl von Schwierigkeiten aufzählen, die alle auf dem Problem der nicht genügenden Vorbereitung des Athleten Pferd auf seine Aufgaben basieren.
Leider steht eine Verschlossenheit und allzu starke Präzision-Treue zu den Richtlinien im Vordergrund, die dann dadurch letztendlich falsch interpretiert werden.
Ein großes Problem stellt in der Ausbildung das Streben nach der Perfektion des Reiters dar. Das geht soweit,dass die Lektionen dem Pferd aufgedrückt werden, ohne den Hintergrund der Lektionen zu begreifen. Eine Volte kann z. Bsp. nicht korrekt sein, wenn das Spielerische der Gymnastizierung nicht erhalten bleibt. All Das führt dazu, dass Pferde vielversprechend beginnen, aber nach einiger Zeit Takt, Schwung und Losgelassenheit verlieren.
Dadurch erscheint Alles komplizierter.
Aber, Pferde reagieren viel einfacher als manch kompliziertes Angebot auf dem Markt darstellen will.
Doch nicht ohne Vorbereitung!



