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Gästebuch Seite 1 von 5
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Vielen Dank sagen Petra Wanner und Norten!

Vielen Dank sagen Petra Wanner und Norton!
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hier finden Sie Einträge aus dem Gästebuch unserer Trainingsanlage:



Maria Schneider

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Kurs mit Klaus Schöneich in Holzhausen 8. - 10. April 2011
 

„Schiefentherapiekurs“ - was soll ich mir darunter vorstellen? Ohne nähere Vorkenntnisse erstmal gar nichtsdoch dank „Werbung“ einer ehemaligen Kursteilnehmerin meldete ich mich immerhin als Zuschauerin an. Das erschien mir als Studentin erschwinglich und sich-etwas-anschauen schadet ja bekanntlich nicht. Bin ich doch Besitzerin einer knapp 3jährigen Paintstute, die in diesem Sommer angeritten werden soll. Ich hatte viel mit ihr am Boden gearbeitet, wir gingen spazierenaus meiner Sicht schienen wir auf einem guten Weg zu sein.

Dann kam der 8. April und das Pferd meiner Mutter, die am Kurs teilnehmen wollte, da der Hufschmied mehrfach auf die schief abgelaufenen Hufe hingewiesen hattedieses Pferd stieg partout nicht in den Hänger ein. Die Zeit drängte ein wenig, denn mittags um 12 Uhr sollte der Kurs beginnen. Was tun? Kurzentschlossen tauschten wir die Plätze, meine Mum kam als Zuschauerin mit und ich fuhr überraschenderweise mit einem ungeputzten Pferd zum Kurs.

Da waren wir nun – auf dem Criollohof in Holzhausen. Nachdem die Pferde gut in ihr 3tägiges Zuhause eingezogen waren, ging es auch schon los. Begrüßung durch Herrn Schöneich, kurze Vorstellung jedes Kursteilnehmers. Bereits da zeigte sich der bunte Kurs-Mix, der – so fand ich –, über die Tage hinweg die Sache besonders spannend machte. Da waren die Teilnehmer mit und ohne Pferd, die verschiedenen Pferde von 3-19 Jahren, unterschiedliche Rassen, klassisch, western oder noch gar nicht geritten, Teilnehmer bereits mehrerer Kurse bei Herrn Schöneich bis hin zu mir mit quasi null Ahnung, was da auf mich und mein Pferd zukam...

In der Reithalle, im provisorisch aufgebauten Roundpen führte Herr Schöneich zunächst jedes Pferd vor; es wurden bei Einverständnis des Besitzers Videoaufnahman gemacht, die wir später gemeinsam anschauten und „auswerteten“. Dabei gab es die Möglichkeit, sein Pferd sowohl an der Longe zu sehen bzw. wer wollte, konnte natürlich auch reiten. In der Videoanalyse wurden die grundlegenden Probleme der Pferde deutlich sichtbar, die meisten liefen stark auf der Vorhand, konnten sich nicht biegen, setzten die Hinterhand nicht ein, vom Rücken aufwölben ganz zu schweigen. Mit einem ausführlichen Vortrag von Herrn Schöneich über seine Erfahrungen und Erkenntnisse und seine Ausbildung der Pferde - „Schiefentherapie“ - mit dem Ziel eines gesunden Reitpferdes, ging der 1. Kurstag auch schon zu Ende

Samstag um 9 Uhr ging es nach einer kurzen Morgenbesprechung auch sofort wieder in die Halle, wo Herr Schöneich jedes Pferd longierte bzw. einige Teilnehmer ritten. Es war sehr schön für mich, auch „fortgeschrittenere“ Pferde zu sehen – ist es doch das Traumziel eines jeden von uns, ein geradegerichtetes losgelassenenes Pferd zu reiten, das dazu den Rücken aufwölbt...

Der Weg dahin... besteht aus Arbeit. Darum ging es nach der Mittagspause zur 2. Runde in die Halle: mit Kappzaum und Longe oder zu Pferde – selbst das weniger geübte Auge sah bei den Pferden schon eine deutliche Verbesserung der Bewegungsabläufe. Zwischendurch gab es jederzeit die Möglichkeit zum Gespräch mit Herrn Schöneich, auch das mitgebrachte Equipment der Teilnehmer (Kappzaum, Sättel) wurde von ihm angeschaut und im Hinblick auf die Tauglichkeit besprochen.

Sonntagmorgen wieder zeitiger Start – zuerst folgte die „Abschluss“besprechung. So konnte jeder seine bisherigen Eindrücke/Ideen/Wünsche für den letzten Kurstag äußern. In der Halle war es schließlich soweit, dass alle Teilnehmer unter Anleitung selbst mit ihrem Pferd arbeiteten (Longieren oder Reiten). Dabei wurde von Herrn Schöneich nochmals individuell auf jedes Pferd eingegangen.

Meine Stute, deren Videoaufnahmen in Zeitlupe mich doch ziemlich schockiert hatten, lief schon deutlich besser, viel schwungvoller und mit Einsatz der Hinterhand.

So finde ich nun, dass sich die – unverhoffte – Teilnahme am Kurs für mich auf jeden Fall gelohnt hat. Es war sehr lehrreich und ich sehe auch eine gute Möglichkeit mit gewisser Übung selbstständig da weiterzuarbeiten, wo der Kurs endete. Wie es weitergeht...? Na mal sehen.

Vielen Dank an Herrn Schöneich, vielen Dank an Andrea für die Organisation des Kurses und vielen Dank auch an alle vom Criollo-Hof in Holzhausen für Speis’ und Trank. Wir kommen gerne wieder. Und Mama: Verladetraining!☺

 

Marie Schneider

 

Kurs Schöneich

 

 


 

Andrea Heimgartner

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Pferd : Hilton VII

 

Ein Pferd auf dem Weg zur LosgelassenheitStufe 2

Nach zwei Monaten Training unter dem Sattel, begleitet von regelmäßigen Longeneinheiten, trafen wir Hilton Ende Januar in Topform an: Sein athletischer Körper und seine selbstbewusste Ausstrahlung waren beeindruckend.

Unter dem Reiter zeigte der in seiner Grundausbildung „sauer“ gerittene Dressurwallach erstmals wieder Schwung und Losgelassenheit. Seine Durchlässigkeit machte ihn für uns zierliche Frauen ganz ohne Kraft reitbar. Endlich konnten wir mit ihm frei von Druck, ohne Gerte und Sporen arbeiten. Was für ein Gefühl!

In den Reitstunden erlernten wir unter Anleitung von Klaus Schöneich, die Schulter des Pferdes so anzuheben, dass wir die Hinterhand aktivieren konnten, wodurch Hilton mit spielerischer Leichtigkeit Takt, Schwung und Losgelassenheit entwickelte. Um mit ihm den Wechsel von Stand- und Spielbein zu trainieren, mussten (durften!) wir uns vom starren Abreiten der Hufschlagfiguren lösen. Nicht die Bahnfigur stand im Vordergrund des Trainings, sondern das Pferd bzw. dessen Gymnastisierung.

Wie wichtig es war, dass Klaus Schöneich in nur sechs Tagen mit aller Strenge und hohen Erwartungen mit uns verfuhr, bekamen wir eine Woche später zu spüren: Zurück in der Schweiz und wieder auf uns alleine gestellt, stießen das sichtbare Anheben der Schultern, die „unkonventionellen“ Bahnfiguren und das motivierende Klatschen mit den Westernzügeln auf großes Unverständnis und unverhohlene Abwehr. Der psychische Druck, der auf uns ausgeübt wurde, übertrug sich mit sofortiger Wirkung auf Hilton, der wieder in sein altes (Nicht-)Bewegungsmuster verfiel und sich dem Reiter verschloss.

Seit zwei Wochen sind wir jetzt in einem anderen Stall zu Hause, mit offenen und toleranten Pferdemenschen. Das neue Umfeld hat sich vom ersten Tag an positiv auf Hilton ausgewirkt: Er bewegt sich wieder mit Losgelassenheit und Freude. Wir freuen uns, mit ihm den leichten Weg des ARR noch viele Jahre weiterzugehen.
 

Birgit Brückner

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Liebes ARR-Team!

Am 5. Januar habe ich meine 6jährige Stute zu Ihnen gebracht, seit Oktober unreitbar, lahm,ataktisch und ohne dass die Ärzte eine medizinische Ursache hätten feststellen können. Sie waren buchstäblich meine letzte Hoffnung. Nach gut 10 Wochen in Ihrer Therapie habe ich nun ein Pferd, das sich losgelassen und entspannt überall reiten läßt! Ich kann gar nicht ausdrücken, wie dankbar ich Ihnen allen bin! Sie haben ihr gezeigt, wie sie sich ohne und mit Reitergewicht ausbalancieren muß und die Hinterhand einsetzen kann. Ich habe gelernt, durch longieren und angepaßtes Reiten ihren Bewegungsablauf zu unterstützen und weiter zu stabilisieren.
In den wenigen Tagen, die wir wieder zu Hause sind, konnte ich bereits vieles anwenden. Obwohl es manchen irritierten Blick von der Bande gibt, lasse ich mich leiten von den Reitbildern, die ich „abgespeichert“ habe und dem Rat von Herrn Hänni: immer überlegen: was ist das Standbein – wo ist die Schulter.

Deshalb noch einmal ein herzliches Dankeschön an Sie alle!
Liebe Grüße , Ihre Birgit Brückner
 

Andrea Heimgartner

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Pferd : Hilton VII

 

Ein Pferd auf dem Weg zur LosgelassenheitStufe 1

Nach drei Kurstagen mit Klaus Schöneich in Wängi (Analyse und erstes Arbeiten des Pferdes an der Longe) war für mich und meine Schwester sofort klar, dass wir Hilton ins ARR-Zentrum nach Bedburg-Hau bringen würden. Zwei Wochen später – und ein halbes Jahr nachdem ich ihn gekauft hattetrat der grosse Däne seine «Reise in eine neue Zukunft» an.

Nach 3-wöchiger Therapie traf meine Schwester auf dem Heisterfeldshof ein und berichtete mir begeistert von Hiltons schwungvollen Bewegungen an der Longe und seiner kraftvollen Ausstrahlung. Eine Woche später durfte ich ihn dann selber zum ersten Mal longieren und erlebte ein Pferd, das mit tänzerischer Leichtigkeit im Roundpen trabte. Ihm zuzuschauen, war schlicht atemberaubend: der 8-jährige Wallach hatte eine Körperform entwickelt, die der Oberlinie eines Hengstes in nichts nachstand.

Innert zwei Wochen erhielten wir unter fachkräftiger, geduldiger und herzlicher Anleitung von Gabriele Rachen-Schöneich eine fundierte Einführung in der Longenarbeit. Was uns am ersten Tag als schier unlösbare Aufgabe erschien, entwickelte sich schon nach wenigen Trainingseinheiten zu einer wunderschönen Arbeit, bei der man sein Pferd auf ganzheitliche Weise erleben und beobachten kann. Bald kamen die Sitzüben an der Longe hinzu, die trotz eisiger Temperaturen für Schweissperlen sorgten. Der nach oben schwingende Rücken des Pferdes stellte für uns eine neue Herausforderung dar, der wir uns gerne stellten!

Die Betreuung im Zentrum war in einer ganzheitlichen Form gewährleistet, die unsere Vorstellungen bei weitem übertraf. So wurde Hiltons Hufbeschlag durch Gerd Lamberty so korrigiert, dass er in der Bewegung spürbar leichter vorne raus kam. Um Hiltons körperliche Gesundheit bemüht war Tierärztin Ute Küppers. «Zahnfee» Rabea fühlte Hilton mit grösster Sorgfalt auf den Zahn. Gabriele Rachen-Schöneich nahm sich viel Zeit und ging ausführlich auf unsere Fragen bezüglich Fütterung, Zaum und Gebiss etc. ein. Christoph Hubertus sorgte schliesslich bis spätabends für passende Sättel und gute Laune.

Wir stellten also schnell fest, dass sich Hilton hier in allerbesten Händen befindet!

Wir erhielten Einblick in die Arbeit des ARR-Bereiters Martin Hänni, der die Therapiepferde mit unwahrscheinlicher Leichtigkeit reitet. Er unterstützt die Pferde mit grosser Hingabe, das in der Longenarbeit neu erlernte Bewegungsmuster auch unter dem Reiter zu erhalten. Ein schönes Bild!

Nachdem Hilton beim Reiten noch Schwierigkeiten erkennen liess, den neu erworbenen Schwung zu entfalten, wollten wir nichts überstürzen. Wir entschlossen uns, Hiltons Aufenthalt um weitere zwei Monate zu verlängern, um ihm die Möglichkeit zu geben, Schwung und Losgelassenheit mit Hilfe von Martin mit unter den Sattel zu nehmen, sodass er für uns zwei Frauen leichtrittig und frei von Druck reitbar wird. Die Stärkung der Hinterhand durch tägliches Training an der Longe und im Viereck wird in dieser
Zeit ergänzt durch eine Calzium-Kur zur Stabilisierung der Kniebänder. Die Akupunktur-Behandlung von Dr. Wolters, die schon viele Pferde dabei unterstützt hat, Blockaden zu lösen, soll ihren Anteil zum grossen Ganzen leisten. Mit dieser Ausgangslage sollte sich Hilton bald auch mit Reitergewicht mit Freude und Lockerheit bewegen dürfen!

Aber nicht nur Arbeit steht auf Hiltons Stundenplan: täglicher Weidegang in der Gruppe sorgt zusätzlich für Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Wir können Hilton mit einem tollen Gefühl zurücklassen – es wird ihm an nichts fehlen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, ihn Ende Januar noch einmal für ein paar Tage auf dem Heisterfeldshof zu besuchen, um die Longenarbeit
aufzufrischen und ihn mit leichter Hand in Schwung und Losgelassenheit zu reiten. Danke liebes ARR-Team!

Fortsetzung folgt...

Hilton-01
 

Christel Dadt - Ärztin und Anna Hermann

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Pferd : Angel Wings und Lisieux

 

Liebe Familie Schöneich und Jenny,

Vielen Dank für die kompetente und liebevolle Betreuung der beiden Pferde Angel Wings und Lisieux.

Wir sind sehr zufrieden, wie die beiden jetzt aussehen und gehen. Eure Arbeit schätzen wir sehr und hoffen, dass noch viele Pferdeleute begreifen, wie gut Ihr seid; zum Wohle der Tiere!

Wir wollen versichern, weiter so zu arbeiten und den Status weiterhin zu verbessern.

Vielen Dank im Namen unserer Pferde

Für Euch alles Gute und viel Erfolg weiterhin, hoffe, dass unsere Pferde ein Aushängeschild für Euch sind, als Weiterempfehlung.


Christel Dadt - Ärztin und Anna Hermann

63694 Limesheim
 

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